Erstes Ausbildungswochenende zum C-Trainer-Leistungssport

Pünktlich zur ersten Schneeverwehung des Jahres, nämlich am 26.01.2019, startete  ich, Sven Weichenhain,  zum ersten  Ausbildungswochenende in Gera.  Dieser bildet die Grundvoraussetzung für die Ausbildung zum  B-Trainer, die ich zukünftig noch absolvieren möchte.  

Die Ausbildung begann  mit wichtigen Grundlagen im Breiten- und Leistungssport. Durch Karsten Besser, A-Trainer und Lehrwart von Thüringen, wurden gleich zu Beginn festgesetzte  Vorurteile ausgeräumt.  Anschließend zeigte uns Mathias Jauk, A-Trainer am Bundesnachwuchsstützpunkt in Jena,  wie wir und die Trainierenden an der Athletik arbeiten müssen. Dies war auch für uns C-Trainer ein pures Erlebnis. Bei dieser Ausbildung stand das gemeinsame Erleben und Ausprobieren im Vordergrund. Dabei profitierten wir natürlich von den Erfahrungen der A-Trainer. Besonders wertvoll fand ich in diesem Zusammenhang, die geschilderten Einblicke, über die Arbeit, Probleme und Maßnahmen mit den Talenten der Sportschule Jena und den dortigen Trainingsbetrieb mit Spitzensportfokus. Julian Voigt, erfolgreicher Badmintonspieler  in der 2. Bundesliga und 20 Jahre jung, schilderte sehr anschaulich seine Sicht als Trainierender. Diese Vor- und Nachteile als  gefördertes Badmintonkind, bei dem vorrangig  der Sport im Fokus steht, kann freilich zur Motivation der Trainierenden und zur Prävention und Ursachenbehebung von Demotivationsstrecken genutzt werden.  Kurz vor dem Abendessen hatte Mathias Jauk noch ein Highlight auf dem Programm. HIIT, das High Intensity Interval Training, ist ein Workout mit kurzen und hochintensiven Intervallen von Belastungs- und Erholungsphasen und beansprucht wirklich jede einzelne Faser im Körper. Jeder von uns durfte dieses Programm in vollen Zügen genießen. Nach dem abschließenden Cool-Down ging es den meisten dann  schon wieder deutlich besser.

Am Sonntag ging es  nach einem ausgedehnten Frühstück in die Halle von OTG GERA. Heute stand noch Trainingssteuerung und -Planung auf dem Programm. Mit Mono- und Multishuttle, d.h. Zuspiel mit einem bzw.  mehreren Bällen, musste jeder seine Zuspielfähigkeit unter Beweis stellen.

Mit vielen neuen Ideen, neu geknüpften Netzwerken der teilnehmenden Trainer und neuen effektiveren Trainingsprogrammen fuhr ich am späten Nachmittag zurück.  Ich freue mich jetzt schon auf den weiteren Input der kommenden Veranstaltungen und bedanke mich bei den Referenten des 1. Wochenendes.