News: Kinder & Jugend

Nachwuchsbereich


SEM u11

02.11.2019 – SEM u11: Kooperationskinder mit weiteren Erfolgen

Die jüngsten Spieler*innen trafen sich am Samstag in Dresden zur Sacheneinzelmeisterschaft der Altersklasse u11. Für den Regionalverband Leipzig waren 8 Kinder am Start. Schon allein das ist ein Zeichen, dass sich in Leipzig etwas bewegt. Ha Mie und Eva aus der Kooperationsrunde des ATV Volkmarsdorf, WSG Probstheida und dem LSV Südwest spielten ihr erstes großes Turnier und im Doppel auch gleich zusammen. Sicherlich war die Aufregung groß. Über die Kooperation kannte sich der eine oder andere Spieler*in schon und bei Karten spielen, konnte sich jeder an Halle und Umfeld gewöhnen. Nach gewonnenem erstem Einzel war dann für Eva die Favoritin Lilith dran. Mit ihrem Ehrgeiz und der Freude am Spiel erkämpfte sich Eva Nieper ein starkes Spiel mit 3 Sätzen und setzte ein Ausrufezeichen mit Applaus der Zuschauer für dieses unerwartete Spiel. Im Mixed konnte Arthur Hähnel als langfristiger Partner gewonnen werden und Eva selbst war stolz darauf. Mit ihm gemeinsam konnte Eva einen respektablen 3. Platz heraus holen. Gegen die Favoriten war auf Grund der fehlenden Erfahrung leider Schluss. Im Doppel zeigten unsere starken Mädels nochmal das Sie einen Weg im Badminton gehen wollen und den auch gemeinsam. Ihr Spiel zeigte viel Freundschaft und noch einige Arbeit für die Trainer. Allerdings erkämpften sich Eva und Ha Mie den 2. Platz. Das Finalspiel gegen Meisterin Sidonie konnte leider nicht gewonnen werden, aber stolz die Chance gehabt zu haben und den zweiten Platz in der Tasche zu haben, war beiden Spielerinnen genug. Mit zwei Vizemeisterinnen und einem 3. Platz im Mixed haben wir ein super Ergebnis erreicht. Wenn man Anja hinzu zählt für den RVL ein toller Start in die nächste Generation in Leipzig!

Siegerinnen SEM u11 – BVRL

Mal schauen, wo die Reise mit viel Trainingsfleiß und mehr Spielerfahrungen noch so hingehen kann.


Neue Talentscout-Ausbildung gestartet!

Welche Personen opfern zwei ihrer freien Wochenenden und erledigen dann noch freiwillig Hausaufgaben?

Die Talentscout´s von morgen!

Die ersten 11 Teilnehmer der vollkommen neuausgerichteten DBV Talentscout-Ausbildung, die von Rainer Diehl ausgeführt wurde, machten genau dies am 05. und 06. Oktober 2019. In der nagelneuen Halle in der Weimarer Nordstraße fiel pünktlich 9Uhr der Startschuss für die Ausbildung. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Beobachtungen aktueller Badmintongrößen auf internationalen Turnieren und ein riesengroßer Fundus an Erfahrungen des DBV-Trainers flossen hier mit ein. Dank der Organisation von Karsten Besser, dem Lehrwart von Thüringen, und Daniel Pacheco, Referent für Bildung und Verwaltung des DBV, der gemeinsam mit Rainer Diehl das bestehende Konzept inhaltlich und medial komplett überarbeitete, soll der Ausbau der Talentförderung einen neuen Impuls erhalten und damit die Anzahl der Talentförderstützpunkte in Deutschland wesentlich erhöht werden. Durch den hohen Grad der Anschauung, der Demonstrationen und nicht zuletzt den unschlagbaren Wortwitz des Referenten wurde diese ersten zwei Tage dieser Ausbildung zu einem offenen, kreativen Projektstart für alle Beteiligten.
Das Modul beginnt mit der Theorieausbildung, die jeder Teilnehmer im Vorfeld in Eigenverantwortung absolviert. Mittels sehr anschaulicher Videos, Beiträge aus Fachzeitschriften und der Präsentation von Sichtweisen nationaler Badmintongrößen wird man zum Nach- und Überdenken bisheriger Vorstellungen zum Kindertraining und zum Umgang mit der Individualität der Trainierenden gezwungen. Mit einem teilweisen neuen Verständnis zum Thema Talent und Nutzung der Individualität und Kreativität der Spieler fängt das 1. praktische Ausbildungsende an. Die Methodik des Kindertrainings von der Ballgewöhnung, Möglichkeiten der Taktikschulung nach dem Prinzip: “Hilf mir es selbst zu entdecken!” und einfache Wettkampfvariationen, um den Jungspieler an die Vergleichssituation zu gewöhnen, wurden hier diskutiert, vorgeführt und analysiert. Die Offenheit und Kreativität aller Teilnehmer und die Inspiration durch Rainer Diehl führten letztendlich dazu, dass nicht nur neue Ansätze in der Vermittlung bestimmter Schlag- und Lauftechniken im Spiel gefunden werden konnten, sondern dass das geplante Ende der Veranstaltungsreihe um mehr als 2 Stunden nach hinten geschoben wurde. Das waren “Überstunden” nach unsrem Geschmack. Wir kamen zur Ausbildung als Einzelkämpfer und gingen am Sonntag als Team auseinander. Genau dieses Ziel verfolgen wir beim Training der Kinder. Bei uns zukünftigen Talentscouts hat es funktioniert. Danke Rainer. Mit der Feststellung, dass der Trainer eine riesengroße Frustrationstoleranz besitzen muss, um junge Badmintonspieler erfolgreich trainieren und auf Wettkämpfe vorbereiten zu können verabschiedeten wir uns. Wir freuen uns auf das letzte Wochenende im Oktober, an dem wir unsere Talentscout-Ausbildung in Leipzig beenden werden.


4. Bewegungs-KOMM!Pass

© Stadtsportbund Leipzig.

Am Samstag den 31. August fand auf dem Campus des Reclam-Gymnasiums und der Pablo-Neruda-Grundschule der 4. Bewegungs-KOMM!Pass statt.  Über 120 Grundschüler*innen konnten an diesem Tag zehn verschiedenen Sportarten ausprobieren.

Erstmalig war ein Team vom Volkmarsdorfer ATV vertreten.  Zwei Trainer, eine Co-Trainerin und unser Kulturverantwortlicher waren vor Ort, um die Sportart Badminton vorzustellen und die erfolgreiche eigene Arbeit im Verein zu bewerben. Mit dem gewohnten volkmarsdorfer Charme konnte unsere Begeisterung für die Sportart, die Freude bei der Ausführung des Ehrenamtes und die damit verbundene erfolgreiche Arbeit im Bereich Badminton mit Kindern demonstriert werden. Nach Durchführung des „Probetrainings“ für  alle 10 Kinderstaffeln waren alle Beteiligten hochzufrieden und das ein oder andere Schulkind mit dem „Badminton-Virus“ infiziert.

An dieser Stelle möchten wir dem SSB Leipzig und vor allem K. Pausch danken! Ein Erlebnis, dass uns nicht nur in unserer Arbeit als Verein bestärkt, sondern auch in der Arbeit neue Wege für die Zukunft zu beschreiten.

© Stadtsportbund Leipzig


Dreden/Leipzig – Joker im Ehrenamt

Mit Carmen Raabe von der WSG Probstheida, Sven Weichenhain vom ATV Volkmarsdorf und Peter Pausch von der Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen e.V. (LHS) sind 3 verdienstvolle Funktionäre aus Leipzig für ihr besonderes Engagement mit dem „Joker im Ehrenamt“ ausgezeichnet worden. Die Sozialministerin Barbara Klepsch überreichte in Vertretung für den Sportminister Roland Wöller den Ehrenamtspreis an 40 Personen, die sich in ihren Vereinen, Verbänden, im Schulsportbereich und der Sportjugend besonders verdient gemacht haben.

„Diese Menschen schaffen mit ihrer Arbeit die Voraussetzungen dafür, dass Vereine überhaupt arbeitsfähig sind, dass Trainingsstunden und Wettkämpfe reibungslos stattfinden können und Kindern, Jugendlichen sowie Erwachsenen aller Altersgruppen Spaß bereiten. Mit den heutigen Ehrungen möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei all diesen Frauen und Männern zu bedanken. Unsere ‚Sport-Joker‘ fördern Gesundheit, Bewegung und soziale Kontakte. Darüber hinaus vermitteln sie nicht nur die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft, sondern auch Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Toleranz“ – Barbara Klepsch

Mit Sven Weichenhain stellte der ATV Volkmarsdorf einen Vertreter für den Sportjugendbereich und demonstriert damit, dass Tradition auch mit modernen Mitteln einhergehen kann. Mit seinen gerade einmal 8 Jahren Zugehörigkeit im Verein hat er die digitale Welt im Sportverein etabliert. Der Verein verfügt nicht nur über eine eigene, immer aktualisierte Webseite, sondern auch über eigene App, die eine schnelle Kommunikation unter allen Mitgliedern des Vereins ermöglicht. Außerdem ermöglichte er die Anschaffung einer neue Netzanlage. Dies gelang unter anderem nur, durch seine sehr hohe Eigenspende. Zu seinen weiteren Projekten kann er die erfolgreiche Kooperationsarbeit im Bereich Badminton mit 2 weiteren Vereinen zählen, die zu einer Verbesserung des Badmintonstandortes Leipzig führen soll und schon jetzt erste Früchte trägt. So können sämtliche Workshops und Trainingslager der Kooperationsgemeinschaft als komplett gelungen bezeichnet werden. Er sagt selbst: „Es braucht Menschen wie mich, die Visionen haben, Ideen umsetzen und ehrgeizig genug sind, neue Wege zu gehen. Das ist Grundvoraussetzung um zukünftige Generationen an ehrenamtlichen Helfern, Trainern, Vorsitzenden, Sportwarten, usw. zu finden. Als „Sport-Joker“ sind wir neben unserer Arbeit der Motor unseres täglichen Sportbetriebes. Vielleicht können wir mit weiterhin so viel Elan und Einsatzbereitschaft bereits in den nächsten Jahren einen Stützpunkt in Leipzig etablieren“, so das ehrgeizige Ziel unseres „Jokers im Ehrenamt“.  –  Sven Weichenhain

Weitere Informationen entnehmt Ihr den Landessportbund Sachsen:https://www.sport-fuer-sachsen.de/sportnachrichten/detail/news/klepsch-sport-joker-leisten-unverzichtbare-arbeit/


BYP CAMP 2019

In einem Pilotprojekt haben sich die Kooperationspartner LSV Südwest, WSG Probstheida und ATV Volkmarsdorf vorgenommen, eine neue Dimension der Zusammenarbeit einzuläuten. Gemeinsam sollte ein Trainingslager für Spieler der u 9 bis u 19 in einem gemeinsamen Trainingslager auf die kommende Saison vorbereitet werden. Die Planung dieses Events dauerte ca. 6 Monate und lief eng verzahnt miteinander ab. Gemeinsam wurden Trainingspläne, Zeiten und Ziele festgelegt und Grundregeln besprochen. Am Anreisetag trafen alle 18 Teilnehmer pünktlich im Sportpark Rabenberg ein. Unter ihnen reihte sich neben Sportlern der 3 Kooperationspartner auch ein Spieler der DHfK Leipzig ein.

Direkt nach der Einweisung und unserem gemeinsamen ersten Mittagessen begann die Trainingswoche unter Leitung von 5 Trainern und einer Co-Trainerin mit einem sehr umfassenden Athletikprogramm. Anschließend wurde an der Ausführung der wichtige Unterarmrotation gefeilt. Das anschließende freie Spiel wurde von allen Teilnehmern bis zur letzten Minute genutzt.

Der nächste Tag begann dann direkt nach dem Aufstehen mit „Fit in den Tag“. Die anschließenden Trainingseinheiten wurden abwechselnd von den Trainern der unterschiedlichen Vereine geleitet. Durch das sensationell gute Trainer-Spieler-Verhältnis konnte jeder Teilnehmer individuell gefördert und betreut werden. Genau dies ist auch in den Augen der Teilnehmer als ein riesengroßer Vorteil benannt worden. Durch die unterschiedlichen Trainerpersönlichkeiten- und Stile der Vermittlung war ein Optimum an Lernerfolg quasi garantiert. Dabei konnten wir Trainer vor allem feststellen, dass die Disziplin und der Ehrgeiz der Spieler in keinster Weise zu bemängeln war und der bunt zusammengestellte „Haufen“ der Teilnehmer bereits am ersten Tag zu einem Team zusammengewachsen waren.

Neben der ganzen Praxis und dem Einüben neue Techniken wurde aber auch Spielbeobachtung betrieben. Nicht wie gewöhnlich an einem erstklassigen Video aus Übersee, sondern in einem Livegesehenen Spiel vor Ort. Täglich wurde ein Showspiel gezeigt. So zum Beispiel ein Trainerdoppel , ein Einzel zwischen Trainer und Teilnehmer und ein gemischtes Trainer-Teilnehmer-Doppel. Diese Spiele boten allen Teilnehmern auf dem aktuellen Niveau nochmals die Möglichkeit, gerade erlernte Techniken im Spiel zu sehen, Motivationsmöglichkeiten der Spieler untereinander auszumachen und gaben nicht zuletzt einen Ausblick auf noch fehlende Techniken. Für die Zuschauer der Showspiele ist ihre damit verstärkende Eigenmotivation vielleicht sogar der größte Gewinn an der Sache. Spielbeobachtung wurde aber auch am eigenen Spielstil betrieben. Unter Nutzung kleiner selbstgedrehter Videosequenzen, konnten wir Trainer die Fortschritte in der Technik aber auch noch „Baustellen“ im Spiel sehr genau analysieren und gemeinsam mit dem Spieler an der Bereinigung arbeiten.

Das die Theorie nicht nur in einem Seminarraum oder in einer Halle funktioniert, haben Alle im Outdoor-Sport beim Geocaching mit unserem Court-Quiz bewiesen können. Von „50€ – Wer wird Millionär“- Fragen bis hin zu Fragen, die nur als Team gelöst werden konnten, war alles dabei. Schüler und Trainer hatten hierbei gleichfalls viel Spaß.

Allabendlich konnten die Spieler den Tag entweder mit dem eigens angebotenen dem Individualtraining oder beim Schwimmen oder beim Spieleabend ausklingen lassen und sich somit auf seine Art entspannen.

Montag waren wir Einzelkämpfer angereist, am Ende der Woche aber als Team mit Persönlichkeiten und neuen Zielen abgereist! Wir freuen uns alle auf eine Fortsetzung in der zweiten Ferienwoche in 2020.


Trainingslager 2019

Die letzten Stunden sind für ALLE beteiligten Spielerinnen und Spieler sowie verantwortliche Trainer angebrochen. Nach unseren ersten gemeinsamen Workshops in unserem Kooperationsverbund wollen nun ein weiteres Highlight etablieren. Zur Vorbereitung der kommenden Nachwuchstalente starten wir in der kommenden Woche mit unserem ersten Badminton Youth Player Camp. Das Camp ist durch die Vereine von langer Hand geplant und soll für alle eine Tradition werden.

Alle 5 Trainer inklusive einer Co-Trainerin haben sich für die 18 mitreisenden Nachwuchsspielerinnen und -spieler Urlaub genommen. Mit einem gemeinsamen Trainingskonzept arbeiten wir konkret an dem diesjährigen Schwerpunktthema und bieten trotzdem die Möglichkeit 4 Individualeinheiten wahrzunehmen. Weitere News aus dem Camp vom Rabenberg erhaltet ihr unter der Woche auf den bekannten Kommunikationskanälen der Vereine (z.B. Facebook, App, Webseite).

Autor: Redaktion Badminton


KKJS 2019

Medaillenregen für Emily in der u 17

Nach exakt einem Jahr Mitgliedschaft  im Verein und einmal wöchentlichem Training hat Emily Walter bereits in ihrem 2. Turnier  zwei Bronzemedaillen erkämpft. Was für eine Leistung.

Emily kam letztes Jahr zu uns in die Abteilung und bestach von Anfang an durch ihren Ehrgeiz und die schnelle Umsetzung des Gezeigten. Die jährlich ausgetragenen Sparkassen Kinder- und Jugendspiele sollten einen ersten Zwischenstand der Trainingsergebnisse geben. Gemeinsam mit Tina Beikirch konnte Sie ohne große Spielerfahrung im Doppelsystem den 3. Platz sichern. Selbst die Mixed-Premiere mit dem zugelosten Anton Merkel vom LVV Südwest konnte mit dem 3. Platz gekrönt werden. Emily! Wir sind stolz auf dich und wünschen dir weiter derartig gute Trainingserfolge wie bisher. Mach weiter so!!!

Autor: Redaktion Badminton


Nachbericht Zwenkau Lipsiade

Gelungene Vorstellung unseres Nachwuchses auf der Lipsiade in Zwenkau

Am 15.06.2019 trafen pünktlich um 8.30Uhr Alicia, Isabell  und  Lukas in der Stadthalle in Zwenkau auf Trainer Eddi und Co-Trainerin Karin zur ersten Turnierteilnahme ihrer erst kurzen Badmintonkarriere. Nach der Erwärmung und dem Einspielen begann das Turnier wie immer mit der Durchführung der Mix-und Doppel-Spiele. Lukas wurde von der Turnierleitung mit Maximilian Brauer  als Doppelpaarung angesetzt. Eine gelungene Überraschung für Spieler und Trainer. Ohne jemals ein Doppel  gespielt zu haben,  ging Lukas kampfbereit  und hochmotiviert auf das Spielfeld. Mit seinem Doppelpartner konnte den Gegner  immerhin 14 und 15 Punkte abringen. In der 2. Partie gelangen sogar 19 und 15 Punkte. Respekt. Im Einzel musste er gleich im ersten Spiel gegen den 2. Platzierten antreten, zeigte aber auch in diesem Spiel gegen einen „alten“ erfahrenen Spieler seine Qualitäten.

Isabell und Alicia traten ebenfalls im Doppel ohne jegliche Vorerfahrung an und konnten den Gegnern sogar 9 Spielpunkte abringen. In den anschließenden Einzelspielen war der Leistungszuwachs deutlich zu erkennen und ihre Weiterentwicklung in Schlag- und Lauftechnik immens. Allerdings reichte dieses Trainingsergebnis noch nicht für einen Siegessatz gegen turniererfahrene Spieler aus.

Für die kurze Zeit der Vereinszugehörigkeit und mit nur einmal wöchentlichem Training ist dieses Ergebnis erstaunlich und beeindruckend zugleich. Sicherlich gibt es noch viel für Spieler und Trainer zu tun. Dank dieser Turnierteilnahme ist die Motivation aber höher als jemals zuvor.  Wir sind gespannt, wie die nächsten Turnierteilnahmen laufen. Schließlich ist der Start immer am Schwierigsten.


Gelebte Kooperation

Die ersten 5 Monate im Jahr der Premieren der Abteilung Badminton sind fast vorüber. In dieser kurzen Zeit haben wir unglaubliche viele „Erstaufführungen“ organisiert. So war erstmals am 19.01.2019 ein Mitglied des ATV in der Turnierleitung einer Sachsenrangliste involviert. Ende März gaben wir unsere ersten Bewerbungen für die Austragung  sachsenweit  ausgeschriebener Turniere ab.  Am 29.04.2019 wurde auf der Jahreshauptversammlung des BVS dann die frohe Botschaft verkündet, dass wir die SODM im Januar 2020 ausrichten dürfen.  Das Präsidium hat sich dabei einstimmig für unseren doch recht kleinen Verein ausgesprochen.  Somit  registriert man offensichtlich unsere engagierte Arbeit und deren Wirkung  auch im Zentrum des sächsischen Badmintonverbandes.  Wir bedanken uns für das Vertrauen. Außerdem konnte am 01.05.2019 Sven Weichenhain als erster Trainer der Abteilung erfolgreich seinen C–Trainerleistungsschein in Jena am dortigen Nachwuchsstützpunkt ablegen. Gratulation auch hierzu.

 

 

Am 10.05.2019 fand nun die vorerst jüngste Premiere statt. Der Kooperationsworkshop für Badmintonspieler der u11 und u13 der Vereine LSV, WSG Probstheida und des ATV. Insgesamt 8 Kinder wurden von 3 Trainern und einer Co-Trainerin betreut. Sehr gute Trainingsbedingungen für Spieler und Trainer. Im Training ging es nicht nur um das schnöde Erlernen von Spieltechniken, sondern um das Gesamtkonzept des Sportes. Ganzheitliche Körperentwicklung der Kinder ist einer der zentralen Themen in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie umfasst das Finden der eigenen  Technik unter fachlicher Anleitung, aber  auch die Athletik der Spieler  sowie die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden.  Aus den Kindern von heute sollen schließlich mündige Jugendliche werden, die ihre Ziele engagiert verfolgen. So konnten wir Trainer beim gemeinsamen Mittagessen bereits feststellen, dass innerhalb dieser kurzen Zeit aus den Kindern bereits eine  kompakte homogene Trainingsgruppe entstanden ist, in der Unterstützung, Fairness und Freundschaft nicht nur Schlagwörter sind, sondern in der diese auch gelebt werden.  Selbst der abschließende Kraftteil, die Trainer nennen dies auch gern „Auspowern auf Chinesisch“,   wurde von allen Teilnehmern ohne murren bis zum Schluss durchgeführt. Im Abschlussgespräch formulierten alle Teilnehmer, dass ihnen der Workshop sehr gut gefallen hat, insbesondere die Vielzahl der Übungen und Anwendungen und die sehr intensive Betreuung durch derart viele Trainer. Unisono äußerten sie auch, dass sie ihren eigenen Fortschritt im Spiel bereits merken. Kinder und Trainer waren sich abschließend darüber einig, dass sie sofort wieder an einem derartigen Trainingstag teilnehmen möchten. Damit steht der bislang letzten geplanten Premiere dieses Jahres, dem Kooperationstrainingslager im Juli 2019 im Sportpark Rabenberg nichts mehr im Wege.